Musik in den Ohren, damit wir nichts hören. Drogen im Körper, damit wir nicht denken. Mauern ums Herz, damit wir nichts fühlen.
Gewitter ist nur zu zweit schön.
Wir leben im ersten Jahrhundert, in dem von menschlichem Handeln größere Risiken ausgehen als von der Natur selbst.
Es gibt keinen Gott, keinen itelligenten Planer, keinen höheren Sinn des Lebens. Ich persönlich habe diese Möglickeit nie als sonderlich verstörend empfunden, weiß jedoch, dass die meisten Menschen alles daransetzen, sich vom Gegenteil zu überzeugen. Vielen erscheint die Annahme gefährlich, weil sie direkt zu einem Leben ohne Sinn und ohne moralische Werte führe, zu schierer Verzweiflung und Leere. Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall. Als die Produkte eines derart außergewönlichen Zufalls sollten wir, die wir über unsere bewusste Existenz nachdenken und sie genießen können, ja gerade die Unwahrscheinlichkeit und Einzigartigkeit unserer Situation zu schätzen wissen.





